“Die Datei enthält einen anderen Zeitraum als angefordert”
Wenn Sie ein Jahr anfordern und ein Quartal erhalten, hat die Bank Ihre Eingabe meist nicht ignoriert, sondern still an eine Grenze angepasst. Gefährlich ist daran nicht der kurze Zeitraum, sondern dass niemand es Ihnen sagt — und Sie die Lücke erst beim Abgleich bemerken.
Symptome
Die Datei beginnt später oder endet früher als angefordert Es fehlen genau die ältesten Buchungen des Zeitraums Mehrere Exporte ergeben zusammen kein lückenloses Jahr
Was wirklich dahintersteckt
Eine stillschweigende Obergrenze je Export
Viele Institute begrenzen einen einzelnen Export auf 90 Tage oder auf eine feste Zahl von Umsätzen und beschneiden längere Anfragen wortlos. Die Datei ist gültig, aber kürzer als das, was Sie eingegeben haben.
Buchungsdatum statt Wertstellungsdatum
Der Zeitraumfilter kann sich auf ein anderes Datum beziehen als das, welches später in der Datei steht. An den Rändern verschiebt das die Auswahl um Tage, und genau dort entstehen die Lücken zwischen zwei Exporten.
Die Historie reicht schlicht nicht weiter zurück
Für ältere Umsätze bieten manche Banken nur noch das PDF-Archiv an. Der Datenexport endet dann an einem festen Datum, ganz gleich, welchen Zeitraum Sie wählen.
So beheben Sie es
- Prüfen Sie jede Datei mit dem Werkzeug unten und notieren Sie den tatsächlich enthaltenen Zeitraum, statt der Eingabemaske zu vertrauen.
- Exportieren Sie in Stücken, die sicher unter der Grenze liegen, und setzen Sie sie lückenlos aneinander.
- Lassen Sie die Stücke aneinandergrenzen, ohne sich zu überschneiden: der nächste Zeitraum beginnt am Tag nach dem letzten enthaltenen Umsatz.
- Gleichen Sie am Ende jeden Monat gegen den Kontoauszug ab — eine Lücke fällt nur so verlässlich auf.
Verwandte Importprobleme
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